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Mitgliederversammlung

An der Mitgliederversammlung am 4. November nahmen über 30 Mitglieder teil.Unser Bild zeigt den bestätigten Vorstand zusammen mit dem Gast: (von links) Richard Schneider (2. Vorsitzender), Dr. Gevorg Hayrapetyan (1. Vorsitzender), Karine Krmoian (Beisitzerin), Seda Amir-Karayan (Künstler/Gast), Christian Drayß (Beisitzer), Ernst-Ludwig Drayß (Schatzmeister), Bela Konrad (Schriftführer)    (Bild: Herbert Matern)

Der Vorsitzende Gevorg Hayrapetyan berichtete von den Aktivitäten seit der letzten Mitgliederversammlung.jahresbericht-2016

Im Anschluss trug die armenische Altistin Seda Amir-Karayan einige Lieder vor und erzählte von ihren Erfahrungen in Deutschland.

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Armenien – Besuch im Rahmen der Partnerschaft
Der in Lorsch ansässige Verein „Noah“ besuchte im Rahmen der bestehenden Partnerschaft Armenien. Mitglied der deutschen Delegation war neben dem Noah-Vorstandsmitglied Ernst-Ludwig Drayß auch Dr. Emanuel Sevrugian. Die Austellung „Sevrugian – Bilder des Orients“ mit den Fotografien und Bildern der Vorfahren von Dr. Sevrugian, die einst vom Kuratorium Weltkulturdenkmal Kloster Lorsch initiiert wurde, ist heute fest im weltberühmten Handschriftenmuseum Matenadaran in Eriwan zu sehen.
Begleitet wurde die deutsche Delegation vom deutschen Botschafter in Eriwan, Mathias Kiesler. Dieser zeigte sich sehr erfreut über die Aktivitäten von „Noah“ und dass er sich dem intensiven Besuchsprogramm anschließen dürfe. Besichtigt wurde auch das Jugendzentrum Arabkir. In diesen Zentren, welche von der armenisch-apostolischen Kirche betrieben wurde, werden Kinder und Jugendliche in allen Arten von Künsten – malen, singen, tanzen, Holzschnitzerei etc. – ausgebildet. Den deutschen Besuchern wurde auch eine hinreißende Bühnenschau geboten. Ernst-Ludwig Drayß überreichte eine Spende von Noah.
Besuch im Kloster Geghard
Im Zentrum des Programms stand der Besuch des Lorscher Partnerklosters Geghard. Unübertroffen ist der Gesang des Geghard-Chores in der sonntäglichen Messe in der aus dem Felsen gehauenen Kirche, an der die Gäste teilnahmen. Der Geghard-Chor hatte kürzlich einen Auftritt bei den Salzburger Festspielen und gab auch ein umjubeltres Konzert in Bensheim (wir berichteten). Jetzt ist er in die Elb Philharmonie nach Hamburg eingeladen worden. Abt Dharon zeigte sich sehr erfreut über den Besuch aus Lorsch. In seiner Dankesrede würdigte er auch „das gute Lorscher Bier“, mit dem er sich gerne stärke. Er hoffe, dass auch einmal offizielle Würdenträger aus Lorsch sein bekanntes Kloster besuchen werden.
Der Komponist der Lorscher Hymne, Robert Amirkhanian, gab für die Besuchergruppe aus Deutschland einen Empfang. Lorsch sei so etwas wie seine „deutsche Heimat“ geworden. Im Oktober gäbe er ein Konzert in Stuttgart und hoffe, auch Lorsch erneut besuchen zu können. Er sei bereit, jederzeit eine Komposition für Lorscher Kinder zu machen, wenn er entsprechende Texte bekommen würde.
Ergänzt wurde das Besuchsprogramm durch ein privates Jazz-Konzert von Vahagn Hayrapetyan, dem weltbekannten Jazz-Pianisten, und eine Vernissage mit armenischen Künstlern im Büro von Ernst-Ludwig Drayß in Eriwan. Drayß ist Vorsitzender einer Gesellschaft, welche Anlagen des armenischen Rentensystems verwaltet.