Geghard Chor begeisterte in der Elbphilharmonie

Vor ausverkauftem Haus begeisterte der Frauenchor des Lorscher Partnerklosters Geghard in Armenien an Osterdienstag 2018 in der Elbphilharmonie in Hamburg. Das war dann das Abschlusskonzert einer Konzertreihe „Kaukasus“ mit den berühmtesten Künstlern aus Georgien, Armenien und Aserbeidschan. Vor dem Konzert des Geghard-Chores führte der armenische Priester Hratsch Bilicyan in die Geschichte und aktuelle Situation Armeniens ein. Nach dem knapp zweistündigen Konzert musste der Chor bei „standing ovations“ noch zwei Zugaben geben. Zudem gab er in Hamburg zwei Zusatzkonzerte.

Für den 2001 gegründeten Chor, der seinen ersten Auslandsauftritt 2002 in Lorsch hatte und der Lorsch als seine „zweite Heimat“ betrachtet, war es der bisher größte Erfolg. In den beiden letzten Jahren gelangte er nach aufsehenerregenden Auftritten bei den Salzburger Festspielen und im Speyrer Dom – vor über 1000 Zuhörern – zu Weltruhm. Ermöglicht haben das Initiativen und Aktivitäten im Rahmen der Unesco-Partnerschaft mit Lorsch, um die sich zwischenzeitlich der in Lorsch sitzende Verein Noah kümmert. Dieser hatte auch den Auftritt in Hamburg gemanagt. Der nächste Auftritt des Chores in Deutschland ist am 9. Juni im Kloster Maulbronn zu den dortigen Kloster-Konzerten.

(Bild: Claudia Höhne / Elbphilharmonie)

 

Hratsch Buklicyan und Prof. Mher Navoyan machten die Einführung zum Elbphilharmonie Konzert (Bild: Claudia Höhne / Elbphilharmonie)

 

Der Geghard-Chor mit Ernst-Ludwig Drayß von Noah und Prof. Mher Navoyan (Bild: E. Rimann)